- Institut für Kalk- und Mörtelforschung e.V.

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Geschichte:

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949 konnten die Bestrebungen zur Schaffung einheitlicher Verbandsstrukturen und damit einer besseren Verbindung zu allen Kalkproduzenten in Deutschland verstärkt werden. Ein wichtiger Vorgang war die Verlegung des Sitzes des Fachverbandes Kalkindustrie von Goslar nach Köln und die Eintragung in das Vereinsregister unter Nr. 2072 am 1. August 1951.
Ein Forschungslaboratorium der Kalkindustrie hatte am 1. April 1950 seine Tätigkeit wieder aufgenommen, nachdem vom Fachverband Kalkindustrie ein Teil des Baustoffprüflabors der Reichswerke A.G. für Erzbergbau und Eisenhütten in Watenstedt übernommen worden war.



Zu den laufenden und besonderen Aufgaben gehörten Überwachungsprüfungen zum Führen des Gütezeichens für Baukalk und Forschungsarbeiten über Eigenschaften der Kalke zur Verbesserung der Herstellungsverfahren und der Güte von Kalkerzeugnissen. Damit wurden die durch den Krieg unterbrochenen Arbeiten wieder aufgenommen. Die ersten Aufgaben des Instituts waren die Überwachung der Düngekalke und der an die Industrie gelieferten Branntkalke. Eine weitere wesentliche Aufgabe war die Überwachung, der in dem neu definierten RAL System, gelieferten Baustoffe für den Straßenbau welche nach der im Krieg zerstörten Infrastruktur benötigt wurden.

       

1982 erfolgte dann eine wesentliche Umstellung in der Organisation und der Finanzierung des Instituts. Das IKM war bis zu diesem Zeitpunkt nur für die Verbandsmitglieder des Bundesverbands der deutschen Kalkindustrie tätig und wurde über Mitgliedsbeiträge finanziert. Nun erfolgte die Umstellung auf ein sich aus Gebühren finanziertes am Markt agierendes Institut. Damit verbunden war die Öffnung für alle Kunden, wie z.B. Werktrockenmörtelhersteller, Ingenieurbüros und Gutachter. Die folgenden Jahre baute das IKM seinen Kundenstamm in Deutschland und Europa kontinuierlich aus. Gleichzeitig arbeiteten die Mitarbeiter in vielen nationalen und europäischen Gremien an der ersten europäischen Normengeneration mit. Hier wurden grundlegende Prüfverfahren im Bereich der Kalk und Mörtelnormen vom IKM erarbeitet.
1996 wurde im Zuge einer Neuorientierung die Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungstätigkeit des IKM neu geregelt. Das Institut wurde ein reines Prüfinstitut, die Bereiche Überwachung und Zertifizierung von Baustoffen wurden an die GG-Cert übertragen. 2004 erfolgte dann die erste erfolgreiche Akkreditierung nach der ISO 17025 um die Kompetenz und die Unabhängigkeit des IKM zu bestätigen.
Seit über 65 Jahren ist das Institut für Kalk und Mörtelforschung aktiv für Sie. Unser Team aus erfahrenen Fachleuten prüft und untersucht ihr Produkt und berät Sie umfassend und kompetent. Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen und werden auch weiterhin versuchen das Institut organisatorisch sowie technisch auf dem neusten Stand zu halten um Ihre Anforderungen an uns zu erfüllen.
 
 
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